Moulis – Was macht die Weine dieser Appellation so besonders?

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Moulis ist die kleinste der renommierten sechs Appellationen auf der Halbinsel Médoc, dem linken Ufer von Bordeaux, gelegen süd-östlich der Appellation Listrac. Mit nur 600 ha unter Rebbestockung wird hier etwa 0,5% der Weinproduktion Bordeaux erbracht. 1855 erschien die Region, die seit 1938 eine eigenständige AOC ist, nicht bedeutend genug, um in die Klassifikation des Médoc, von Napoleon dem III. zur Weltausstellung in Paris veranlasst, aufgenommen zu werden.

Moulin Haut-Laroque

Moulin Haut-Laroque oder reduce to the max!

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Fronsac, am rechten Ufer der Gironde, gelegen westlich von Saint-Èmilion und Pomerol, ist sicherlich nicht die erste Appellation, an die man bei Bordeaux denkt. Das mag auch daran liegen, dass es hier keine Klassifikation gibt, auf die man plakativ verweisen könnte und sich alter Taten und der Historie rühmt. Und dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – bringt Fronsac einige Wein-Trouvaillen hervor, die von Kennern hoch geschätzt und verehrt werden.

Listrac-Médoc eine Appellation die es zu entdecken gilt

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Denkt man an Bordeaux, kommen einem unweigerlich eine Vielzahl von Assoziationen in den Sinn, die in einigen Fällen durchaus zutreffend sind. Luxus-Châteaux, Grand Cru Weine und leider auch zunehmend Luxus-Preise. Schön, wenn man Filmstar oder Lottogewinner ist; unerfreulich für den normalsterblichen Weinliebhaber, der gerne mal einen guten Tropfen genießen möchte, ohne zu enge Kontakte mit seinem Bankberater pflegen zu müssen.

Château Margaux – ein Mythos, ein Monument

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Was man bereits daran erkennen kann, dass in Frankreich ein Sturm der Entrüstung losbrach, als der Grieche André Mentzelopoulos 1977 dieses französische Nationalheiligtum für rund 72 Millionen Francs erwarb. Der Grieche musste erst eingebürgert werden, damit die französische Seele Ruhe bekam, denn sonst hätte man schließlich auch den Eifelturm an die Amerikaner verkaufen können.