Bordeaux im August 2020

Bordeaux im August 2020 – eine Wasserstandsmeldung

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Die Welt ist eine andere geworden, seit dem März 2020. Corona/Covid-19 hat vieles verändert, auch unser geliebtes Weinuniversum. Wenn Wein einen Körper besitzen würde, wo wäre dann sein Herz, wo könnten wir am besten seinen Puls messen? In Bordeaux, sicherlich nach wie vor nicht nur die renommierteste Weinbaugegend dieses Planetens, sondern auch einer der größten Börsen- und Umschlagplätze des Weinhandels überhaupt.

Bordeaux Wein

Die Seele Bordeaux

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Der Name der Stadt an der Gironde steht als Synonym für weltbekannte und Weltklasse Weine, und dies seit Jahrhunderten. Doch gibt es nicht den Bordeaux oder einen einheitlichen Charakter der Rebsäfte dieses Anbaugebietes; stattdessen vinifizieren eine Vielzahl von Châteaus und Appellationen mit Hilfe verschiedenster Rebsorten ganz unterschiedliche Weine, die sich stark unterscheiden. Gerade die Inhomogenität macht Bordeaux spannend, aber manchmal auch etwas unübersichtlich.

Château Pichon Baron-Longueville

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Wäre Ludwig der II., König von Bayern, Schlossbesitzer in Bordeaux gewesen, so hätte er ohne Zweifel das Château Pichon Baron Longueville als seinen Stammsitz gewählt. Zugegeben, alles ist hier etwas kleiner als in Neuschwanstein, dennoch ist dieses Château in Pauillac eines der repräsentativsten und eindrucksvollsten im ganzen Médoc.

Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Wein

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Der Klimawandel ist in aller Munde. Es gibt viel Für und Wider, viele Theorien und noch mehr Prognosen. Eines ist jedoch klar, es haben bereits Veränderungen stattgefunden. Veränderungen, die viele Winzer dazu nötigen, ihre Produktion umzustellen oder gar ganz einzustellen. Kurzum, in einigen Weinbauregionen wird es in der Jahresmitte zu heiß um die bekannt gute Qualität und auch Quantität zu erzeugen. Andere, nördlichere Regionen sind trotz der Erwärmung bereits heute in der Lage, Weinsorten anzubauen, die früher nur in südlichen Regionen zu finden waren.